Haltung bewahren - Wieso ?
Auf Job & Joy von Jörg Weisner ist die Rede von der richtigen Körperhaltung zur Depressionsförderung. Und die wurde kurz und gut als das Gegenteil einer richtigen Haltung definiert.
Was macht aber eine aufrechte Haltung zur richtigen Haltung?
- Eine buckelige, mit leicht nach vorne gezogenen Schultern, zu einer Falschen?
Die folgenden Gründe sprechen für eine aufrechte Haltung und deren positiven Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit bzw. Aufnahmebereitschaft.
- Zirkulation
die Blutzirkulation kann bei gerader oberer Wirbelsäule optimal arbeiten. Sind hingegen obere Wirbelsäule und somit auch Nacken gebeugt kommt das Blut nicht mit maximal möglichem Druck aus dem Herzen, und somit ist Energie verschwendet.
Gleiches gilt auch für die Luftzirkulation im Körper. - Energie
Sitzt man aufrecht, mit natürlich leicht gekrümmter Wirbelsäule, kann diese maximale Kraft aushalten und federt zudem leicht unseren Körper ab. In diesem Zustand wird so nebenbei auch die Energie (Strom) die durch die Wirbelsäule (Nervenbahnen) fließt nicht durch Umgebungsrauschen abgelenkt.
Die Verbindung Gehirn - Körper ist physiologisch so gut wie möglich ausgenutzt. - Sichtfeld
Aufrecht bieten sich unseren Augen sowohl in der zentralen, scharfen Sicht wie auch im peripheren Sichtfeld mehr Eindrücke wie nach vorne gesackt mit Blick nach innen oder unten. - Gehirn-Zustand
Mit den vorangegangenen Punkten, und damit einer aufrechten Haltung, weiß das Gehirn das “Wachsein” angesagt ist. Es wird optimal mit Sauerstoff versorgt und die Befehlsempfänger da unten im Körper sind mit bester Leitungsqualität zu erreichen.
Zusammengesackt spuckt einem blöderweise auch neben der schlechteren Versorgung der Gleichgewichtssinn in die Aufmerksamkeit. Der signalisiert bei nach vorne Beugung oder in sich sacken mit Hilfe des inneren Ohres dass eine Pause angesagt ist. Bei starker Kopfneigung auch dass Schlafenszeit ist.
Bleibt nur noch die Einladung des Tages:
Rücken gerade und stolz die Brust nach vorne Damen und Herren da draussen vor den Monitoren. Nicht nur ihre Muskulatur werden es danken.