Microsoft zeigt geniales Bedienungskonzept

June 13th, 2007

Mit Microsoft Surface läßt sich der Desktop per Hand bedienen. Ohne Maus, ohne offensichtliche Benutzeroberfläche. Mittels eines speziellen “Tisches in dem ein Touchmonitor” eingebettet ist und eben jener speziellen Microsoft Surface Version.

ms surface2

Ich habe in der Vergangenheit schon des öfteren Studien von Unis oder Forschungsgruppen zur Bedienung des Computers via Handeingabe auf einem Bildschirm oder einem Beamer gesehen - im Grunde ist das mittlerweilen im Prototypenbereich nichts wirklich neues mehr.

Microsofts Surface zeigt mir aber das erste Mal das diese Art der Benutzung auch von den Großen schon ernst genommen wird. Beeindruckend finde ich dabei die beachtliche Fülle von Anwendungen die in den Videos auf der Website gezeigt werden. Es werden vermutlich auch die ersten Anwendungen sein die die Partner bei sich einsetzen.

Stevie Bathiche von Microsoft Hardware und Andy Wilson von Microsoft Research beschäftigen sich nach eigenem Bekunden seit 2001 mit der Idee unsere physikalische Welt und die digitale Welt für die Benutzung eines Computers stärker zu vernetzen. Wie eine Skizze auf der Website zeigt, damals wohl auch mit dem Gedanken an Spaßaktivitäten - eine Art digitaler Spieltisch. 2003 wurde die Idee Bill Gates vorgestellt und kurz darauf gab es auf Basis eines zerschnittenen Ikea-Tisches den ersten Prototypen. Heute ist Microsoft Surface ein 30 Zoll diagonales Display das in einem von allen Seiten gut zugängigen Tisch eingebettet ist. Die ersten Geräte werden im heurigen Winter (2007/08) bei ersten Partnern, wie Sheraton (Hotels), IGT (u.a. Glückspiele), Harrahs Entertainment (betreiben u.a. das Caesers in Las Vegas)) und T-Mobile (im Shopbereich ?), eingesetzt.

Ob sich “begreifbare” Benutzeroberflächen allerdings erfolgreich bzw. in der Breite als Tischunterlage in der Gastronomie durchsetzen halte ich eher für fragwürdig.

“Hiats hob i scho via moi auf den Disch druckt und de Res bringt ma nu oiwai koa Bia, kreizteifi, Klumpat, deppats”