Kein Austrozoom, dafür Google Maps für Österreich und Schweiz

November 15th, 2007

Google hat eine Maps-Version für Österreich und Schweiz freigegeben. Wie es sich gehört, trägt die URL http://maps.google.at noch eine stolze Beta im Schriftzug. Neben der “tollen” Neuerung, dass ich nun auch die Maps unter der *.at Domaine erreiche (na bravo) sind es vor allem die Funktionen Selbsteintrag und regionale Businesslistings über die ich mich freue (und um die ich in den letzten Monaten die Deutschen beneidet habe).

Wer Google Maps unbedarft ist, findet in Google News genügend Artikel die sich über die Funktionsvielfalt geworfen haben. Generell aber fällt mir auf, dass die Auflösung noch immer sehr zu wünschen lässt. Ich habe mit meinem ruralen Standort ja immerhin dass Glück, das da die deutschen Luftaufnahmen verwendet werden.

maps braunau

20 km innerhalb Österreichs ist es da schon zappenduster.

maps mattighofen

Irgendwer sitzt hier wohl auf den Satellitenaufnahmen und rührt sich nicht von der Stelle.

austrozoom splash

Das Ganze ist (noch) nicht das schon erwähnte Austrozoom.

Da gibt es zumindest mittlerweilen eine Flashanimation die einen so richtig gierig nach mehr macht (Vorsicht, _das_ war jetzt Satire). Und siehe da, auch das Telekom Logo blinkt da oben rechts auf. Austrozoom soll ja dann so etwas in der Art Google Maps Mashup mit regionalen Daten werden. Wie weit hier Salzburger Marketing- & Contentmenschen von IQONIA und elements eingebunden sind, findet man ja vielleicht noch raus.

Wenn’s denn so weit ist.

Immerhin steht ja schon “… coming soon …”.

Bevor ich es vergess: ein kleiner morgenbauer Trackback zum Austrozoom-Trackback … :)

Asus eee - ab Dezember in Österreich & Deutschland

November 6th, 2007

So, die Pressemeldung ist da, und die verschiedenen Medien berichten. Der eee kommt nun offiziell im deutschsprachigen Europa an.

Mit vier GB Flash-Speicher, 512 MB RAM und einem sieben Zoll großen matten Display soll der Eee PC nach aktuellem Stand im Dezember zu einem Preis von 299 Euro auch in Österreich in den Handel kommen. (via orf.at)

Jetzt steht einstweilen genug an anderer Stelle: heise.de, futurezone.orf.at, golem.de, winfuture.de.

Psst!

Toll für ein Vorab-Gefühl: die Oberflächentour von Honey Pot Hack Studios. Sowie der Browsersimulator von Paul Maddox.

eee zu Besuch bei heise

November 2nd, 2007

Die Redaktion von heise hat(te) einen Asus eee im Test. Ja, eines jener Sub-Mini-7″ “Notebook”s mit denen ich auch liebäugle und meinem Weihnachtsmann schon in den Ohren liege. Das Tolle für mich vorweg: Anscheinend praxistauglich und die saubere Verarbeitung.

Trotz seines Preises zwischen 170 und 300 Euro scheint das Gerät stabil und solide verbaut zu sein.

eee asus heise de foto

Foto: heise.de Bildergalerie

Derzeit interessanteste Fakten:

  • Betriebssystem: Xandros Linux
  • IceWM Oberfläche
  • Anwendungen basieren auf KDE:
    - Open Office
    - Thunderbird
    - Firefox
    - Programme für Videos, Bilder und Kommunikation

Wie dass nun zusammenpasst, mit IceWM als GUI und KDE für Anwendungen, das frage ich mich noch. Als Nicht-Linux Desktop Benutzer ist für mich ja KDE auch eine Oberfläche. Mal ganz simpel, ganz unverfänglich gedacht … Noch :) Das Wichtigste ist die Aussage “Die geringe Auflösung stört bei vielen Anwendungen nicht, …”. Im Blog asus eee hacks wird übrigens auch von Windows XP Installationen und Optimierungen berichtet.

Dumm allerdings wie der Satz endet: “… Im Firefox ist häufiges Scrollen in alle Richtungen nötig.” Als Screenshot gibt es dazu die Seite heise.de. Vielleicht ja auch die Gelegenheit sich über Zugriffsbarrieren durch Weblayouts Gedanken zu machen. Bzw. sich wieder mal die Tastenkürzel in Erinnerung zu rufen. F11 = Ganzer Schirm mit Minileiste. Da müsste man sich schon wieder einiges an unnötigem Grafikballast sparen können.

Alternativ: Auf meinem Mobiltelefon (Smartphone Basis) nutze ich seit ca. 3 Wochen Opera Mini. Ich bin begeistert was dessen automatische Verkleinerung mir auf meinem Minidisplay ermöglicht - vielleicht ist das ja ein Ersatz für den Fuchs?

eeeuser office calc

Bild: eeeuser @ Flickr.com

Über die Oberfläche und die installierten Programme gibt es bei eeeuser.com auch einen übersichtlichen und längeren Artikel. Den lege ich allen Neugierigen sehr ans Herz. Solitär ist übrigens auch installiert.

Das getestet Gerät hatte 3 USB Anschlüsse, VGA, WLAN, 100 Mbit LAN, SD/MMC-Kartenslot, Webcam über dem Display, Mikrofon, Audio Ausgang, 4 GB Flashspeicher und als CPU einen Intel Celeron der M-Serie. Getaktet ist der üblicherweise mit 900 MHz, laut Forumsbeitrag von EI_NOU_JU aber im eee gebremst auf 630 MHz. Im Akkubetrieb gibt der Bericht bis zu 3,5 Stunden Laufzeit an. Dank eines großen Akkus. Für Mitgeliefertes werden von den 4 GB bereits 2,3 GB belegt. Bleiben also in der 4 GB Version für den eigenen Gebrauch rechnerische 1,7 GB übrig.

Das 7,1″ Display zeigt 800 x 480 Pixel an. Der VGA Ausgang lieferte bei heise.de bis zu 1280 x 1024 Pixel auf einen externen Bildschirm. Als Killerschreibwerkzeug mehr als ich zu hoffen wagte.

Mehr Bilder und den Ausgangsartikel findet man bei heise.de. Im Forum zum Artikel gibt es noch eine Menge individueller Meinungen zum eee.

Mich findet man wahrscheinlich die nächsten Tage bis zur offizielen Deutschland-Premiere auf dem eeeuser-Forum oder rund um das asus eee hacks Blog.

Wer zuviel Zeit hat: Asus hat ein 10″ Modell für die 2. Generation angekündigt. Die soll es in Taiwan ab Frühjahr 2008 geben …