eee zu Besuch bei heise

Die Redaktion von heise hat(te) einen Asus eee im Test. Ja, eines jener Sub-Mini-7″ “Notebook”s mit denen ich auch liebäugle und meinem Weihnachtsmann schon in den Ohren liege. Das Tolle für mich vorweg: Anscheinend praxistauglich und die saubere Verarbeitung.

Trotz seines Preises zwischen 170 und 300 Euro scheint das Gerät stabil und solide verbaut zu sein.

eee asus heise de foto

Foto: heise.de Bildergalerie

Derzeit interessanteste Fakten:

  • Betriebssystem: Xandros Linux
  • IceWM Oberfläche
  • Anwendungen basieren auf KDE:
    - Open Office
    - Thunderbird
    - Firefox
    - Programme für Videos, Bilder und Kommunikation

Wie dass nun zusammenpasst, mit IceWM als GUI und KDE für Anwendungen, das frage ich mich noch. Als Nicht-Linux Desktop Benutzer ist für mich ja KDE auch eine Oberfläche. Mal ganz simpel, ganz unverfänglich gedacht … Noch :) Das Wichtigste ist die Aussage “Die geringe Auflösung stört bei vielen Anwendungen nicht, …”. Im Blog asus eee hacks wird übrigens auch von Windows XP Installationen und Optimierungen berichtet.

Dumm allerdings wie der Satz endet: “… Im Firefox ist häufiges Scrollen in alle Richtungen nötig.” Als Screenshot gibt es dazu die Seite heise.de. Vielleicht ja auch die Gelegenheit sich über Zugriffsbarrieren durch Weblayouts Gedanken zu machen. Bzw. sich wieder mal die Tastenkürzel in Erinnerung zu rufen. F11 = Ganzer Schirm mit Minileiste. Da müsste man sich schon wieder einiges an unnötigem Grafikballast sparen können.

Alternativ: Auf meinem Mobiltelefon (Smartphone Basis) nutze ich seit ca. 3 Wochen Opera Mini. Ich bin begeistert was dessen automatische Verkleinerung mir auf meinem Minidisplay ermöglicht - vielleicht ist das ja ein Ersatz für den Fuchs?

eeeuser office calc

Bild: eeeuser @ Flickr.com

Über die Oberfläche und die installierten Programme gibt es bei eeeuser.com auch einen übersichtlichen und längeren Artikel. Den lege ich allen Neugierigen sehr ans Herz. Solitär ist übrigens auch installiert.

Das getestet Gerät hatte 3 USB Anschlüsse, VGA, WLAN, 100 Mbit LAN, SD/MMC-Kartenslot, Webcam über dem Display, Mikrofon, Audio Ausgang, 4 GB Flashspeicher und als CPU einen Intel Celeron der M-Serie. Getaktet ist der üblicherweise mit 900 MHz, laut Forumsbeitrag von EI_NOU_JU aber im eee gebremst auf 630 MHz. Im Akkubetrieb gibt der Bericht bis zu 3,5 Stunden Laufzeit an. Dank eines großen Akkus. Für Mitgeliefertes werden von den 4 GB bereits 2,3 GB belegt. Bleiben also in der 4 GB Version für den eigenen Gebrauch rechnerische 1,7 GB übrig.

Das 7,1″ Display zeigt 800 x 480 Pixel an. Der VGA Ausgang lieferte bei heise.de bis zu 1280 x 1024 Pixel auf einen externen Bildschirm. Als Killerschreibwerkzeug mehr als ich zu hoffen wagte.

Mehr Bilder und den Ausgangsartikel findet man bei heise.de. Im Forum zum Artikel gibt es noch eine Menge individueller Meinungen zum eee.

Mich findet man wahrscheinlich die nächsten Tage bis zur offizielen Deutschland-Premiere auf dem eeeuser-Forum oder rund um das asus eee hacks Blog.

Wer zuviel Zeit hat: Asus hat ein 10″ Modell für die 2. Generation angekündigt. Die soll es in Taiwan ab Frühjahr 2008 geben …

2 Kommentare zu “eee zu Besuch bei heise”

  1. Sascha Says:

    Du kannst natuerlich auch mal bei http://www.eeepcnews.de reinschauen…
    Da habe ich bereits ein Opera howto geposted ;)

  2. Stefan M. Moser Says:

    Da ist ja wirklich viel, viel Info drinnen in der Seite. Danke für den Hinweis Sascha.

    Vor allem die asiatischen Meldungen finde ich gut!

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