Warum kostet ein Lidstift 15 Euro?

March 31st, 2008

Memo von Dr. Freud an mich:

Sexualität treibt den Menschen um, vergiss das nie mein lieber Stefan.

pinkpurpleeye by webgrl AT flickr.comDiese kleine Nachricht auf meinem gedanklichen Nachttisch führte mich zu einer amüsanten Entdeckung: Bleistifte und Lidstifte sind doch eigentlich beinahe ähnliche Gegenstände. Eine Ummantelung aus Holz oder Harz, und in der Mitte eine Mine. Diese Mine gibt je nach Härte mehr oder weniger seiner Farbpigmente ab und sind in der Herstellung ähnlich. In Strangform gehaltene Farbträger, ausgehärtet und zugeschnitten.

Ein Marken-Bleistift kostet dann im Handel rund 1 Euro, ein Lidstift kann schon lustige 15 Euro aus deinem Geldbeutel holen. Kostet die Mine nun in der Herstellung so viel mehr.

Wieso zahlen Frauen (sag ich mal so stereotyp, ein Entschuldigung an alle Lidstift-kaufenden Männer) so viel mehr für einen Lidstift?

In der fruchtbaren Phase werden die Haut an den Augenränder bei Frauen dunkler. Durch Jahrtausende Jagd nach erfolgreicher Fortpflanzung geschärft reagieren wir Männer unbewusst auf dieses Zeichen. “Nachfahren sichern” schreit unser Gehirn, und wir finden diese Frau mit dunklen Augenrändern automatisch sexuell anziehender.

In Versuchsreihen wurden Männern Fotoserien derselben Frau mit unterschiedlichen Lidstift-Färbungen vorgelegt. Am attraktivsten war immer dasjenige, welches am nähesten an der Empfängnisbereitschaftsfarbe war.

Der Nutzen für die Frau ist somit ungleich größer als würde sie einen Bleistift kaufen. Aktiviert er doch sexuelle Anreize beim Gegenüber. Bei Bleistiften ist das äußerst selten zu beobachten.

Und somit kann der Hersteller auch andere Preise machen. Einleuchtend. Zumindest für mich.

Gefunden habe ich dieses Gehirn-Beispiel in einem wunderbar dichtem und flüssig zu lesendem Buch über Emotionen und wie sie unseren Alltag steuern. Wer weiss wie es heisst: Kommentar posten, ich lose am 1. Mai eine Überraschung aus.

… dank ans Foto: webgrl @ flickr.com

Visualisierungsideen

March 25th, 2008

Eher aus der technischen Ecke, und als Inspiration deswegen nicht minder toll, ist der Beitrag “The Best Tools for Visualization” von ReadWriteWeb.

visualisierung musiker beziehungen

Im umfangreichen Text findet man eine bunte Übersicht über Visualisierungen im technischen Umfeld - beginnend mit Darstellungen von sozialen Netzwerken, Schlagwortwolken, Visulalisierungen von Musik, Darstellungen des Internets, speziellen Anwendunge von Amazon und Flickr bis hin zur sehr offenen Kategorie “Verschiedenes”.

Toll, viele Spuren denen man folgen kann wenn eine Visualisierungsidee im Kopf schwirrt.

danke für’s aufzeigen: Patrick von werbeblogger.de

Where is my mind

March 21st, 2008

Gehirn - Musik - synchron