Goo wohin das Auge schaut.
Mit Goo! meine ich heute keinen Nahkampsport-Energieschrei. Nö. Heute ist ein so kurzweiliges wie geniales Indy-Game dran.
Ohne Millionen, ohne Dutzend-, oder Hundertschaften an Spielentwicklern entstehen in eine ziemlich lebhaften Spieleentwicklerszene unter dem Radar des Big Business neue Spielideen die - naja - mir einfach tierisch Spaß machen.

Bei Tower of Goo Unlimited! geht es darum einen möglichst hohen Turm zu bauen. Der Clou an der Sache: Die Goo’s, mit denen man baut, sind keine statischen Blöcke sondern ein Haufen kleiner punktförmiger Lebewesen. Verbaut man einen, wuseln die anderen an der Konstruktion rum. Verschieben so das Gewicht und die Belastung, das ganze beginnt zu wanken, man baut schneller, dagegen und hat einfach Kurzweile.
Ich bin ja kein Computerspieler (mehr
) der lange und regelmässig zockt. Ständig diese Hardwareoptimierungsfummelei, neue Grafikkarte, mehr Speicher und ewig viel Zeit die da rein fliesst. Und meistens - wahrscheinlich der Hauptgrund - eine ziemlich öde Schnitzeljagd die sich andere für mich überlegt haben.
Goo hat mich aber dann doch verführt auch wieder mal ein Spiel zu kaufen. Das Indy-Studio 2D-Boy entwickelt gerade World of Goo. Mit obigem Spielprinzip werden neue Goos eingeführt. In einer Vielzahl an Szenarien tüftelt man an witzigen und irren Lösungen. Und meist sind es die simplen Lösungen die mich dann weiterbringen.
Die Software kommt heuer final für PC & WII und anschliessend auch für Mac & Linux. Für mich ein Must-Install. Wer, wie ich (hähäh), 19,90 USD locker hat - kauft dieses Spiel! Witzigerweise habe ich als Preorder sofort ein Previewchapter bekommen (wieso ich auch ganz irre nach dem Spiel bin) und - und darauf freue ich mich besonders - ich bekomme für die Vollversion ein “profanity pack”. Das erstetzt die Kommentare im Spiel mit gepfefferten Erwachsenenversion.
Also:
Tower of Goo süchtig werden, und mehr und mehr der World of Goo verfallen.