Klamottenordnung

Heute früh hüpfte ich aus dem Bett und war ganz erstaunt wie leicht mir das viel. Hmm, wohl einer der Vorteile wenn man um 22:00 ins Bett geht. Anschliessend das übliche: Toilette, vorher Mailcheck anstossen, Zähne putzen, duschen und wie meistens: kein Frühstück.

suit by ian ransley @ flickrHalt. Da hab ich etwas vergessen.

Bevor ich aus dem Schlafzimmer gehe, nehme ich mir Unterwäsche, Hose und Oberbekleidung aus dem Schrank. Zumeist ohne nachdenken. Je nach Laune, Wetter und Tagesplan hüpfe ich in Baggies, Polo, Hemd, Jeans oder Anzug. Krawatte darf sein, muss nicht sein, stört nicht.

Das alles wird sich nicht ändern, nur weil ich diesen witzigen Artikel bei “the daily mind” gelesen habe. “Power Suit or Open Shirt: What do your work clothes say about you?“. Der geht der schlichten Frage nach wie wir wahrgenommen werden, durch das was wir anziehen.

Hat sicher in vielen Punkten recht. Ich denke aber doch, dass eine Kleinigkeit vergessen wurde. Wer nimmt da jemanden wahr? Doch das Gegenüber. Und wenn ich von Anzugsträgern umgeben bin, muss ich mich halt auch in den Anzug geben um bei denen keine Barrieren hochzufahren. Ich denke bei Robert B. Cialdini’s “The Psychology of Influence” habe ich das gelesen, dass wir Gleiches bevorzugen (jaja, ist allgemeiner Kallauer, aber dort vielschichtig behandelt!). Und vor allem: wir bekommen so, unbewusst, Vorschußlorbeeren auf unserer Eigenschaften, unsere Moral, Verlässlichkeit oder auch Integrität.

Morgen ziehen ich trotzdem an was gefällt.

Foto: danke an ian_ransley @ flickr

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