Alle Wege führen nach Rom

Roads to Rome

Roads to Rome ist eine interaktive Karte eines theoretischen römischen Straßen- und Wegenetzes.

Mit dem Ansatz dass alle Wege nach Rom führen wurden einen rund 486.000 Startpunkte in ganz Europa definiert und daraus die optimale Wegstrecke nach Rom errechnet. Je häufiger ein Wegstück dabei vom Algorithmus benutzt wurde desto stärker wurde es ausgeprägt. So wurde es Stück für Stück zu einer Hauptwegader.

Spannend ist es dabei auch die eigene Gegend unter die Lupe zu nehmen und die Gleichheiten bzw. Unterschiede zu wirklichen Verkehrsadern zu vergleichen.

Die Verbindung München – Salzburg der Römer, und wohl auch heute

Bzw. größer betrachtet wäre die Achse von Rom aus gesehen wohl viel mehr um die Alpen herum über Slowenien nach Wien. Und vor dort, nicht in das heute so dominante Mitteleuropa, sondern in die östlichen Staaten ausgerichtet.

Zieh deine eigenen Vergleiche.

Wer Vergleiche zum echten römischen Wegenetz anstellen will kann das etwa bei Omnes Viae machen. Diese Projekt basiert auf der Karte Tabula Peutingeriana, eine der umfangreichsten römischen Wegenetzkarte. Sie ist im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek.

Quelle: Roads to Rome
Quelle: Omnes Viae

Gunter Dueck <3

Hach. Gunter Dueck, eine unbedingte Hörempfehlung zum guten Thema “wir alle sollen frei denken und man selbst sein,” und was in der Praxis so daraus wird. Normmenschen und ein Puzzleteil in der Wirtschaft sein. <3

Danke für das bereitstellen des Videos bei Vimeoan an die Markenagentur Ottomisu

Steinröd

Steinröd bei Uttendorf

Steinröd
Steinröd bei Uttendorf, auf dem UWW4

Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis durch den Wald zu streifen. Jedes mal anders, jedes mal berührt es mich. Zurück am Ausgangspunkt dann tief durchatmen, und im Anschluß ein glückliches nach Hause kommen. Ich glaube es gibt eigene Wörter dafür, zum Beispiel Walddusche. Was jedoch zählt ist es zu spüren. Und es zu tun.

Onlinearchiv: Zettelkasten von Niklas Luhmann

Niklas Luhmanns Zettelkasten als aufbereitetes Online Archiv, mit einer wachsenden Anzahl an Transkriptionen der einzelnen Zettel und Querverweisen zwischen den einzelnen Beiträgen.

Mehr: Niklas Luhmann – Zettelkasten

Gemeinsam Geschichten erzählen

und dabei gemeinsam mit Freunden an einem eine epischen Bogen spannen. Oder Schwachsinn ohne Ende produzieren. Oder einen neuen Star Trek verdächtigen Kanon erschaffen.

All das, und bisschen mehr, bietet das frei downloadbare Tischspiel “The Deep Forest”. Alles was noch dazu benötigt wird ist eine Portion Fantasie und die Lust am gemeinsamen Fabulieren und Schaffen.

Wo? Hier:

mamihlapinatapei

mamihlapinatapei

Wenn zwei sich treffen, sich anschauen und keiner der sein will, oder kann, der zu sprechen beginnt. Beide verharren in sich, keiner geht auf den anderen zu.

Wenn zwei sich treffen, sich anschauen und keiner der sein will, oder kann, der zu sprechen beginnt. Beide verharren in sich, keiner geht auf den anderen zu.

Mamihlapinatapei ist aus der Sprache der Yaghan, einem Wassernomadenvolk in Feuerland. 2017 beherrschte die Sprache noch eine einzige, über 80jährige, Frau.

Was für ein wundervolles Wort.

Bisschen mehr gibts im Wikipedia Artikel dazu.

Retronaut.com : Blick in die Vergangenheit

Jonathan Jones blickt mit Leidenschaft zurück und findet so Fotoschätze der letzten hundert Jahre. Er zelebriert diese Zeitreisen seit einigen Jahren auf seiner Website Retronaut.com , und kuratierte für Europeana.eu und nun Mashable.com . Über 40.000 Bilder findet sich in kleinen Zeitkapseln zu verschiedensten Themen wie Blicke auf die Londoner Elfenbeinhändler um 1920, Irland in den 1960ern oder Napoleanische Veteranen von 1858.

retronaut.com

Um es mit Jonathans eigenen Worten zu beschreiben:

For me, the past seemed as exotic and enticing as another country, but one which I could never visit. Even in my earliest years, I felt a strange, almost uncanny, sense of loss, not only for my own past but for pasts I had never known. This feeling, and fascination, remained with me as I grew older, and I began to notice that certain old photographs had an interesting effect on me.  
Most old photographs ‘fit’ the internal map of the past that we carry around in our minds – a map made up of our memories and images we have seen.   But some photographs do not. Some pictures seem anachronistic, as though they cannot belong to the time from which they originate. As an example of this, many of us imagine the past in black and white – so when we see a colour photograph from the, 1940s – like the one on the left – 0r the 1920s, or even earlier – it doesn’t fit on our map. 
When I saw such pictures, my mind did a kind of “double-take” – as though it wasn’t quite sure what time it was seeing, or even what time it was in. The pictures had the power to collapse my mental map of time, changing ‘the past’ into ‘another now’.  And this ‘double-take’, a sort of temporal dislocation – this felt, to me, like time-travel. 

Jonathan Jones

Zur Website: retronaut.com